Donnerstag, 12. Februar 2015

Worte von irgendwo.

Es verbleiben mir noch acht Tage und ich bin ungewohnt ruhig. Es fühlt sich wie eine Leere an, ich verspüre keinerlei Aufregung oder Angst.

Vielleicht ist es auch nur Einbildung, da ich zur Zeit im Bus sitze. Auf dem Weg nach Dortmund. Neben mir schläft meine Mama, zwei Rentnerinen reden über belanglose Dinge. Es ist wirklich sehr ruhig und es entspannt ungemein.

Es geht wieder nach Hause, in die Stadt wo der beste Verein der Welt lebt. Ich werde meine geliebten Freunde treffen und zum Heimspiel gehen.
Ich werde es genießen, denn diese Erinnerungen werden mich durch meine Weltreise tragen. Ob wir heute Abend gewinnen oder verlieren spielt für mich keine Rolle, denn für mich zählt die Stimmung.

Allerdings ist es ein komisches Gefühl, zu wissen, dass man so schnell nicht wieder hinfährt, dass die Saison vorbei ist bevor ich wiederkomme. Durch Spanien weiß ich, dass ich in der Lage bin auch ohne meinen typischen Samstag mit Fußball auszukommen. Aber vier Monate werden hart werden wenn man Spielergebnisse und Zusammenfassungen nur durch einer Nachricht der Mutter erfährt.

Vielleicht ist es das was mir am meisten Angst macht. Dass ich auf mich allein gestellt bin in einem Leben, was mir zum jetzigen Zeitpunkt sehr fremd sein wird. Dass mein Zuhause für die nächsten Monate sich sehr unterscheiden wird von dem was ich kenne.
Durch Spanien habe ich gelernt, was ich alles zu schätzen habe und was eben nicht selbstverständlich ist. Kleinste Dinge, wie eine Minute vom Netradio, haben mich sehr glücklich gemacht, vermitteln sie doch gewohnte Dinge bei denen ich mich geborgen fühle. Wer weiß was dieses Mal alles passiert..

Zur gleichen Zeit ist das hier gerade ein Test, denn es ist das erste Mal, dass ich von meinem Handy aus etwas schreibe. Ich muss mich erst noch an die anderen Funktionen gewöhnen und im Moment weiß ich auch nicht, ob mir das Layout dann gefällt. Aber es wird sich entscheiden, ob es für mich machbar ist ohne das ich meinen Laptop mitnehmen muss. Vom schreiben her gefällt es mir jedenfalls.
Und jetzt wird geschlafen. Gute Nacht.

- Lin.

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