Montag, 22. Dezember 2014

Es gibt keinen Titel.

Seit mittlerweile zwei Stunden blicke ich auf diese Seite und versuche zumindest ein paar Zeilen zusammen zu bekommen. Gerade kreativ stelle ich mich nicht an, in meinem Kopf ist alles ziemlich langsam momentan und Schmerzen habe ich auch. Grund zur Sorge besteht nicht, es sind nur die Nachwirkungen meiner Gelbfieberimpfung, auf die mich die Ärztin schon vorbereitet hatte, aber auf sie verzichten könnte ich trotzdem.

Letzte Woche war ich auf einer Außenstelle der Charité, denn nur sie stellen diesen Impfstoff zur Verfügung. Gut gefallen hat mir die kurze Wartezeit und die Möglichkeit ohne Termin dort zu erscheinen, und sie stellen auch wirklich nur den Impfstoff in Rechnung. Außerdem habe ich gleich noch das Rezept für meine Malaria-Prophylaxe bekommen, womit für mich und meine Weltreise das leidige Thema Impfen vorerst abgeschlossen ist.

Heute war dann mein letzter Arbeitstag vor den Feiertagen im Hotel und es wurde nochmal sehr stressig. Die letzten Tage waren eh immer wieder anders, aber zu meiner Überraschung habe ich das Wochenende frei bekommen, dafür muss ich vor Silvester nochmal ran, aber gefreut hat es mich trotzdem.
Gut genutzt habe ich dann auch meine freien Tage. Da meine Mutter auch nicht arbeiten musste, haben wir uns endlich mal zusammen ins Auto gesetzt und sind eine Runde gefahren. Da ihr Auto schon einige Kilometer mehr auf dem Buckel hat, hat es auch ein paar kleine Eigenheiten und dass mir beim Fahren immer wieder die Scheibenwischer angegangen sind, lass ich mal dahin gestellt. Es hat geregnet, damit das klar ist!

Gestern haben wir uns dann noch Oma geschnappt und sind endlich auch auf einen Weihnachtsmarkt gefahren. Für dieses Jahr haben wir uns den Markt auf dem Gendarmenmarkt ausgesucht und zielsicher wurde als erstes der Glühweinstand angesteuert. Danach ging es ganz gemütlich über den Markt und es war wirklich wunderschön.




Zu guter Letzt: was bin ich froh, dass endlich Winterpause ist. Wenn ich mich zum Thema Fußball äußere dann ja meist, weil ich bei einem Spiel war. Ungefähr sechs Wochen wird es zwar keinen Fußball geben, aber eben auch keine Enttäuschungen. Als ich in Spanien war, habe ich von unseren Niederlagen nicht viel mitbekommen, aber man spürt nun wie verdammt ernst es ist. Es ist deprimierend, dass wir total berechtigt ganz unten in der Tabelle überwintern und jedes einzelne Spiel verdient verloren haben. Ratlosigkeit macht sich breit und was macht man dagegen? Man plant das nächste Heimspiel, in der Hoffnung, dass es bald aufwärts geht. Ein Borusse gibt niemals auf!

- Lin.

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