Hochgerechnet komme ich nur auf einige Wochen die durch Urlaub/Ferien entstanden sind, aber da war ich ja nicht komplett von der Familie getrennt. Arbeiten musste ich da auch nicht. ;-)
Nicht mal meine dreiwöchige Sprachreise im Sommer kann ich damit vergleichen. Ich habe zwar bei einer Gastfamilie gewohnt und bin zur Schule gegangen aber das ist ja nicht dasselbe. Dazu habe ich meine Familie nicht einmal vermisst weil ich a) ziemlich viele Freunde gefunden habe und meine Gastfamilie sehr nett war und b) es kein Fußballspiel gab.
In Frankreich werde ich aber ganze sechs Monate sein, ich werde (hoffentlich nicht) einige BVB-Spiele verpassen und mal eben nach Hause gibt es auch nicht.
Meine Organisation schreibt zwar, dass Heimweh vorkommen kann aber man sich gut einlebt und es ja noch Skype gibt.
Doch ist Skype wirklich ne Alternative? Hab es in England ausprobiert und so ganz war es nicht das Richtige. Mama ist noch klar kommen mit der "neumodernen" Technik aber meine liebste Oma kaum. Sie auf ein Mal nur noch über einen Bildschirm zu sehen ist schon komisch, wenn man jeden Freitag zu ihr fährt. Das wird mir sicher sehr sehr doll fehlen.
Kann man sich darauf vorbereiten? Zu 100 % sicher nicht, aber ich versuche so viel wie möglich Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Deswegen auch noch mal der gemeinsame Urlaub diesen Sommer in Wilhelmshaven mit Oma. Das wird es die nächsten Jahre sicher nicht geben.
Das Gute / Schlechte ist: es kann auch Fernweh geben. Mitbekommen habe ich es das erste Mal als ich aus England wieder kam. Jetzt werden Freunde vermisst, die man dort kennen gelernt hat, zB drei Wochen mit meiner Elena auf einem Zimmer schweißen zusammen. Einziges Problem: Elena wohnt in Spanien. Das Gute: wir haben beide Skype und im nächsten Jahr zur gleichen Zeit Ferien. Ihr wisst sicher wohin es dann für mich geht: auf nach Spanien.
Damit auf ein baldiges Wiedersehen. Zum Gruße, Lin.
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