Freitag, 6. Dezember 2013

Achtung Wand!

Die erste Fahrstunde - wirst du nie vergessen.

90 Minuten hinter dem Steuer. Aber keine Angst, die ersten 10 Minuten fährt dein Fahrlehrer. Nochmal 10 Minuten gehen auf Erklären drauf.
Aber dann geht's los.

Mich hat mein Fahrlehrer vorher von Zuhause abgeholt um dann auf eine etwas ruhigere Straße zu fahren. Da standen wir dann und er erklärte mir wie das Auto eigentlich "funktioniert".
Wie wird der Sitz eingestellt, wie der Schlüssel benutzt, wie werden die Spiegel eingestellt, wo ist die Einstellung für das Licht, wie bedient man den Blinker, wie wird die Handbremse gezogen, wo sind eigentlich Kupplung, Bremse und Gas, wie fährt man an. Einmal vorgeführt, dann war ich dran.
Also Seitenwechsel und dann saß ich da - hinterm Steuer. Also dann das erste Mal anfahren.
Kupplung, Gang 1 einstellen, Spiegelkontrolle, leicht Gas geben und mit dem anderen Bein langsam von der Kupplung und fahren. Klingt richtig einfach  IST ES ABER NICHT!

Nach mehreren Wiederholungen geht das dann. Aber keine Sorge, das nächste Problem kam schon in Form einer Kurve. Das Lenkrad nach rechts drehen, auch nicht schlecht. Nebenbei auch noch Gegenverkehr, noch besser. Aber zum Glück war es nur eine kleine Kurve. Die nächste ruhige Straße um wieder Anfahren und Bremsen zu üben, und um schön zu fahren. Tempo 40 - hat sich angefühlt als ob ich rasen würde.

Ehe ich mich dann versah waren wir in einer Ortschaft in der ich mal schön eine Linkskurve üben konnte. Die Straße war ziemlich eng, und rechts und links Häuser. Jaja das Lenkrad drehen und NICHT GEGEN DIE WAND FAHREN! Gut das mein Fahrlehrer auch bremsen kann. Dann weiter über die Straßen, bis es irgendwann hieß: ab durch die Stadt.

Mist. In der Stadt gibt es auch andere Autos. Sehr viele Autos. Hmpf. Natürlich haben wir so viele Ampeln passiert wie nur möglich und natürlich hatte ich jedes Mal rot um auch schön das Anfahren zu üben. Dazu kam noch ne Brücke und ein Kreisel und jede Menge komische Kreuzungen.

Aber dann war endlich Schluss. Vor dem Haus meiner Oma durfte ich anhalten und war endlich fertig mit den Nerven. Hui.

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